{"id":46,"date":"2019-05-20T15:33:07","date_gmt":"2019-05-20T13:33:07","guid":{"rendered":"http:\/\/sternwind.at\/?page_id=46"},"modified":"2019-05-20T16:18:36","modified_gmt":"2019-05-20T14:18:36","slug":"umwelt","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sternwind.at\/?page_id=46","title":{"rendered":"Umwelt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Umwelt: \u00a0Auswirkungen auf Wild<\/strong><br>Es gibt viele wissenschaftlich fundierte Studien \u00fcber die Auswirkung von Windkraftanlagen auf Wildtiere. Sie best\u00e4tigen, dass der Gew\u00f6hnungseffekt der Wildtiere sehr gro\u00df ist. Eine Umfrage unter J\u00e4gern ergab, dass die J\u00e4gerschaft, die mit Windkraftanlagen praktische Erfahrungen hat, diese nicht als St\u00f6rquelle f\u00fcr Wildtiere ansieht.<br>Im Waldgebiet des Windpark Sternwald, Vorderwei\u00dfenbach leben nicht nur die Standwildarten wie Rehe, Hasen und Fasane. Es leben hier auch Wildschweine, die diese Anlagen genauso wenig meiden wie die etwa 8 Elche, die hier seit Jahren beheimatet sind. Weiters werden mittels Fotofallen Luchse ebenso beobachtet als auch W\u00f6lfe und Rothirsche. Die von wenigen Personen ge\u00e4u\u00dferten Bef\u00fcrchtungen, dass Windkraftanlagen die Tiere verscheuchen, wird bei uns nicht beobachtet.<br>J\u00e4ger berichten, dass die Fl\u00e4chen in der N\u00e4he des Windparks ein Paradies f\u00fcr s\u00e4mtliche Wildarten darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V\u00f6gel und Windkraftanlagen<\/strong><br>Auch der Vogelschlag spielt bislang im Windpark Sternwald keine Rolle, da die sich bewegenden Rotorbl\u00e4tter von den V\u00f6geln als Hindernisse wahrgenommen werden.<br>Innerhalb Natur- und Vogelschutzgebieten besteht nat\u00fcrlich Errichtungsverbot f\u00fcr Windkraftanlagen.<br>V\u00f6gel kollidieren oft mit Hochspannungsleitungen, Masten und Fenstern von Geb\u00e4uden.<br>Sie haben jedoch selten Probleme mit Windkraftanlagen. Studien von Radaraufnahmen einer 2-MW-Anlage mit 60 m Rotordurchmesser, die sich in Tjaereborg im Westen D\u00e4nemarks befindet, haben gezeigt, dass V\u00f6gel bei Tag und Nacht ihre Flugroute rund 100-200 m vor der Anlage \u00e4ndern und in sicherer Entfernung \u00fcber die Anlage hinweg fliegen.<br>In D\u00e4nemark gibt es mehrere Beispiele von V\u00f6geln (Falken), die in K\u00e4sten an der Turmspitze von Windkraftanlagen nisten. Der einzige bekannte Standort mit Vogelkollisionen befindet sich auf dem Altamont-Pass in Kalifornien. Derartige Kollisionen sind dort zwar selten, geben jedoch Anlass zur Sorge, da die betroffenen Vogelarten gesetzlich gesch\u00fctzt sind.<br>Eine Studie des d\u00e4nischen Umweltministeriums sagt aus, dass Stromleitungen (auch solche von Windkraftanlagen) f\u00fcr die V\u00f6gel eine weit gr\u00f6\u00dfere Gefahr bedeuten als die Windkraftanlagen selbst.<br>Manche V\u00f6gel gew\u00f6hnen sich sehr schnell an Windkraftanlagen, andere brauchen l\u00e4nger dazu. Ob Windparks in der N\u00e4he von Vogelschutzgebieten errichtet werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt daher von den dort vorherrschenden Arten ab. Die Wanderrouten der V\u00f6gel werden normalerweise bei der Standortsuche f\u00fcr einen Windpark ber\u00fccksichtigt, obwohl Studien am Yukon , Kanada, gezeigt haben, dass V\u00f6gel nicht mit Windkraftanlagen kollidieren (Canadian Wind Energy Association Conference, 1997).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Siehe auch:<br><a href=\"http:\/\/www.igwindkraft.at\/\">www.igwindkraft.at<\/a><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umwelt: \u00a0Auswirkungen auf WildEs gibt viele wissenschaftlich fundierte Studien \u00fcber die Auswirkung von Windkraftanlagen auf Wildtiere. Sie best\u00e4tigen, dass der Gew\u00f6hnungseffekt der Wildtiere sehr gro\u00df ist. 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